Homepage für Baufirmen: Was drauf muss, damit Aufträge kommen
6 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 2026-07-26
Zwei Zielgruppen, eine Website
Eine Baufirmen-Website hat fast immer zwei Aufgaben: Aufträge gewinnen und Personal finden. Beides braucht eigene Wege durch die Seite. Wer beides in eine allgemeine „Über uns“-Seite mischt, erreicht keinen von beiden.
Die Struktur, die funktioniert
- Startseite mit klarer Aussage: Was baut ihr, für wen, in welcher Region.
- Je eine Seite pro Leistung: Rohbau, Sanierung, Umbau, Schlüsselfertigbau. Diese Seiten ranken einzeln bei Google.
- Referenzprojekte mit Bildern, Bauzeit, Umfang und – wenn möglich – einem Satz vom Bauherrn.
- Karriere mit offenen Stellen und einem Formular, das in zwei Minuten ausfüllbar ist.
- Kontakt mit Ansprechpartner, Durchwahl und Anfahrt.
Referenzen sind dein stärkstes Verkaufsargument
Ein Bauherr vergibt keinen sechsstelligen Auftrag nach einem Stockfoto. Zeige echte Projekte: vorher/nachher, Detailaufnahmen, das Team auf der Baustelle. Drei gut dokumentierte Projekte wirken stärker als zwanzig Bilder ohne Kontext.
Anfragen einfach machen
Baue ein kurzes Anfrageformular mit Projekttyp, Ort, grobem Zeitrahmen und Kontaktdaten. Vier Felder reichen. Alles Weitere klärst du im Gespräch – jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet dich Anfragen.
Technik, die zählt
Baustellenfotos sind groß. Komprimiere sie, sonst lädt die Seite am Handy im Baustellennetz gar nicht. Und: Telefonnummer klickbar, immer sichtbar. Ein großer Teil der Anfragen kommt weiterhin per Anruf.
Häufige Fragen
Wie viele Referenzprojekte sollte eine Baufirmen-Website zeigen?
Sechs bis zwölf gut dokumentierte Projekte reichen. Wichtiger als die Anzahl sind aussagekräftige Fotos, Angaben zum Umfang und eine kurze Beschreibung der Herausforderung.
Braucht eine Baufirma einen Karrierebereich auf der Website?
Ja. Fachkräfte informieren sich vor der Bewerbung online. Ein eigener Bereich mit Stellen, Teamfotos und einem kurzen Formular senkt die Hürde deutlich.
Sollen Preise auf der Website stehen?
Bei individuellen Bauprojekten nein. Sinnvoller sind Beispielprojekte mit Umfang und Bauzeit, damit Interessenten die Größenordnung einschätzen können.
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